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Während in der Stadtplanung vor gar nicht allzulanger Zeit noch mit analogen Datengrundlagen gearbeitet wurde, haben sich mittlerweile CAD- und GIS-Anwendungen durchgesetzt, mit deren Hilfe Planungsaufgaben deutlich schneller und kostengünstiger bewältigt werden können.
Dennoch werden die technischen Möglichkeiten, die sich seit einiger Zeit bieten, noch längst nicht in vollem Umfang ausgeschöpft. So werden z.B. im Zuge von Bestandserhebungen vielfach noch Kartengrundlagen und insbesondere Luftbilder eingesetzt, die teils veraltet sind und nicht die aktuelle örtliche Situation widerspiegeln. Dies kann sowohl bei städtebaulichen Projekten, aber vor allen Dingen auch im Zuge naturschutzfachlicher Aufgabenstellungen von Nachteil sein.
Mit einer Befliegung per Drohne können wir kurzfristig und sehr kostengünstig zentimetergenaue, aktuelle Luftbilder oder digitale Aufmaße erstellen.
Wir beginnen unsere Projektplanungen daher heute in fast jedem Fall mit der Herstellung einer hochauflösenden, maßstabsgetreuen Luftbildkarte als georeferenziertes, digitales Orthofoto. Aufgrund der niedrigen Flughöhe und der Verwendung innovativer Vermessungstechnik sind die gewonnenen Daten so detailliert und genau, dass Gelände und Bebauung der Untersuchungsfläche nicht aufwändig am Boden eingemessen werden müssen sondern über gängige CAD- und GIS-Anwendungen direkt in Ihre Planung integriert werden können. Werden für das Projekt auch flächendeckende Höhendaten benötigt, erstellen wir präzise digitale Oberflächen- oder Geländemodelle.
Die photogrammetrische Verarbeitung durch Drohnen erstellter Luftbilder ist ein innovatives, schnelles und kostengünstiges Vermessungsverfahren, das in der Baubranche in jüngster Zeit stark an Bedeutung gewinnt. Im Bildflug werden die Untersuchungsflächen streifenweise abgeflogen und eine Vielzahl hochauflösender Luftbilder aufgenommen. Intelligente Positionierungselektronik mit GNSS- und RTK-Receivern generiert dabei zentimetergenaue Informationen am Boden sowie im Bereich von Fassaden, Dächern usw.
Anschließend werden die Luftbilder anhand von Referenzpunkten relativ zueinander orientiert und in das gewünschte Lagebezugssystem transformiert. Höhendaten werden dabei in das seit etwa zehn Jahren bestehende Deutsche Haupthöhennetz „DHHN2016“ umgerechnet, so dass die Höhenwerte im amtlichen System über “Normalhöhen-Null (NHN)“ ausgegeben werden. Auf Wunsch ist natürlich auch die Umrechnung in andere Höhenbezugssysteme möglich.
Unser Ziel ist die Erfüllung höchster Qualitätsstandards bei der Vermessung von Plangebieten, aber auch Gebäuden und sonstigen Bauwerken sowie Deponien, Gruben, Halden, Steinbrüchen usw.
Die gewonnenen Daten können wir zur eigenen Analyse oder Weiterverarbeitung in allen gängigen Formaten (wie dxf, dwg, Geo-Tiff usw.) bereitstellen.
Den Ablauf einer Drohnenbefliegung von der Planung bis zu den generierten Datensätzen können Sie hier an einem Projektbeispiel nachvollziehen.
Zu den möglichen Anwendungsfeldern enthält die Ausgabe 1/2026 unserer Veröffentlichungsreihe ISU-aktuell interessante Beispiele.
Bei Fragen zur Anwendung dieser Technologie und zum Nutzen in der planerischen Praxis sprechen Sie uns einfach an!