Immissionstechnische Untersuchung

Ortsgemeinde Goddert

Immissionstechnische Untersuchung zur Ableitung von Lärmemissionskontingenten nach DIN 45691 für die Bauleitplanung sowie zur Beurteilung von Gerüchen nach der Geruchsimmissions-Richtlinie (GIRL). Im Rahmen des Gutachtens waren zudem Untersuchungen zur Begrenzung der Lichtemissionen aus technischen Lichtquellen im Plangebiet durchzuführen.

Die Ortsgemeinde Goddert, Verbandsgemeinde Selters (Westerwald) liegt lagegünstig zur Autobahn A 3 (Köln-Frankfurt) so dass sich hier trotz der geringen Gemeindegröße ein großes, namhaftes Industrieunternehmen angesiedelt hat.

Im Zuge der Vergrößerung des Betriebs war ein bestehender Bebauungsplan zu ändern. In diesem Zusammenhang waren rechtssichere textliche Festsetzungen zu erarbeiten, die sicherstellen, dass die Einwirkungen von Geräuschen, Gerüchen und Licht aus der Erweiterungsfläche des Bebauungsplans auf die schutzbedürftigen Nutzungen in der Ortsgemeinde nicht zu schädlichen Umwelteinwirkungen im Sinne des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) führen.

Das Büro ISU leitete anhand von immissionstechnischen Prognosen entsprechende Emissionskontingente für die Abstrahlung von Geräuschen (nach DIN 45691) und Gerüchen (nach der Geruchsimmissions-Richtlinie) aus dem Plangebiet ab. Zur Begrenzung der Lichtemissionen aus technischen Lichtquellen im Plangebiet wurden, ergänzt durch Messungen vor Ort, zudem Anforderungen an die Freisetzung von Licht abgeleitet. Dies erfolgte unter Berücksichtigung der "Hinweise zur Messung, Beurteilung und Minderung von Lichtimmissionen" der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft für Immissionsschutz (LAI). Für die Absicherung der notwendigen Maßnahmen im Bebauungsplan wurden die textlichen Festsetzungen formuliert.

Projektfakten:

Auftraggeber

Ortsgemeinde Goddert


Ansprechpartner

Herr Ortsbürgermeister Kohlenberg


Bearbeitungszeitraum

2012 und 2015